tomtomtofu 2018 ………..noch 462 Tage bis zum Start nach Tokio am 4. April 2020!!!

2018 ist schon wieder fast vorüber, doch noch in den letzten Tagen des Jahres starte wieder in die Mekong Tour und danach geht es weiter in„Burmas Süden“ , die letztes Jahr hervorragend angelaufen war.

Im Oktober war ich auf Erkundung in Korea, den Reisebericht habe ich wie versprochen nachgetragen. Eine lange Pause gibt es aber nicht, denn schon am 29.12.18 startet die Mekong Tour und der Blog geht weiter………………

Bei Tomtomtravel findet ihr Radtouren in Südostasien, China und Zentralasien. Wir fahren nur in kleinsten Gruppen und ohne Begleitfahrzeug und vermeiden Inlandsflüge. Damit setzen wir uns deutlich von anderen Anbietern ab. Die Touren sind oft so geschneidert, dass sich bis zu drei Touren auch am Stück fahren lassen. Das ist Abenteuer pur und vermindert die CO2 Emmissionen!

Für meine Megatour 2020 , von Berlin nach Tokio…..und noch ein Stück weiter , über 6 Monate und 14.000 Kilometer laufen die Vorbereitungen! Es gibt es schon ein gutes Dutzend Anwärter und im Juli 2018 gab es  ein zweites Treffen der Interessierten! Noch sind wir nicht am Teilnehmerlimit, aber viele Plätze gibt es nicht mehr. Gefahren werden können Teiletappen oder natürlich die ganze Tour.

Im Sommer 2019 starten wir dann endlich in Guilin „Berge, Flüsse, Reisterrassen“ und im November habe ich schon 4 Interessenten für das andere China- Taiwan….“ Formoser November“  wird diese schöne Tour heißen.

Weil Korea so schön war gibt es das im Oktober 19 noch einmal oder aber eine hochgradig anstrengende Erkundung von Myanmar über Indien nach Nepal.

Und vergesst mir meine Pandora nicht, 2018 konnte ich im Januar mehr als 700 € für Blutspenden dort abgeben, 580 Euro sind gerade wieder in Yangon angekommen, CBB hat noch 500 Euro draufgelegt.  Vielen Dank an alle Spender, aber das burmesische Mädchen braucht weiter unser aller Hilfe!

Tomtomtravel-Radreisen gibt es auch auf Facebook!

Fragen bitte an: tomtomtofu@gmx.de oder  info@tomtomtravel.com

Viel Freude beim Lesen und bleibt mir treu!

 


26. Tag: Donnerstag, der 24. Januar 2019

26. Januar 2019, 15:25 Uhr

Mit Rückenwind nach Thailand

162 km von Siem Reap nach Aranyaphratet, bei Rückenwind und Sonne bis 33 Grad, 23 km/h Durchschnitt

Heute war „Flugtag“, wegen des Rückenwindes beschließen wir gleich bis Thailand durchzublasen. Da es Rainer nicht so toll ging, haben wir nach 40 km einen Transfer bis zur Grenze für ihn organisiert.

Gegen 16 Uhr sind wir dann in Poipet an der Grenze, hier ziemliches Warten. Ich hatte eigentlich meinen Pass wechseln wollen und kam deshalb auf Warteschleife. Ginge nicht lauft Gesetz, sagte der genervte Abteilungsleiter. Da es schon eine Stunde bis zu dieser Aussage gedauert hatte und diue anderen auf mich warten, verzichtete ich auf ungleiche Machtspielchen und frage nicht nach, welches Gesetz es mitr verbiete, meinen Pass zu wechseln.

Abends dann endlich Grünes Curry Thai in Original, so gut, dass man hätte drin Baden können. Dazu Chang Bier und Lifemusic.

23. bis 25. Tag bis : Mo bis Mi, 21. bis 23. Januar 2019

26. Januar 2019, 15:24 Uhr

Angkor Wat & Co.

Viele Tempel und viele Besichtigungen in Siem Reap, Angkor Wat und umliegende Tempel, 32 km und 35 km bei Sonne und 33 Grad

Da ich gerade massiv genervt bin, dass ich nix auf meiner Webseite hochladen kann, fehlt es an Motivation zu schreiben. Zumal in Angko sowieso die Bilder für sich sprechen und ich niemanden mit pseudowissenschaftlichen Abhnadlungen langweilen will. Kurz gesagt: Es war wieder toll und hat allen mehr als gefallen.

Mittwoch Abend nehmen wir dann Abschied von Elke, das Rad war gut verpackt und es gab keine Probleme am Airport

22. Tag: Sonntag der 20. Januar 2019

26. Januar 2019, 15:20 Uhr

Bootsabenteuer mit kleinem Bootsführerschein

20 Kilometer zum Boot und nach Siem Reap, dazwischen sieben Stunden Abenteuer auf dem Boot bei Sonne und 32 Grad

Von Battambang nach Siem Reap gibt es eine Bootsverbindung. Zuerst geht es einen kleinen Fluss entlang, der wird immer größer und zum Schluss geht es noch einmal eine Stunde über den Tonle Sap See. Für die 110 Kilometer braucht das Boot gute sieben Stunden.

Da wir diesmal eine größere Gruppe sind, hat es sich gelohnt, ein Privatboot zu nehmen, das war dann sogar noch preiswerter, als die Einzeltickets. Und unser Glück. Denn es ist Trockenzeit und so ist gerade am Anfang in der Gegend um Battambang nicht viel Wasser im Fluss. Das offizielle Boot ist auch schon recht voll und wir hätten da wohl auch Probleme bekommen, unsere sieben Räder sicher zu verstauen.

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21. Tag: Samstag, der 19. Januar 2019

26. Januar 2019, 15:19 Uhr

Auszug der Fledermäuse

48 Kilometer Tagesausflug rund um Battambang herum, Bambootrain, ein schöner See und die Fledermaus Höhle standen auf dem Programm

Hute ein Ruhetag, am Vormittag kann jeder machen , was er will, erst um 14 Uhr brechen wir noch einmal zu einer Fahrradrunde auf. Der neue Bamboo Train ist ca. 20 km von der Stadt entfernt und auf eine angenehmen Straße zu erreichen,

Dort angekommen sind wir erst mal enttäuscht. Hier wurde ein Platz für allgemeine Volksbelustigung errichtet. Mit dem ursprünglichen Bamboo Train hat es nix mehr zu tun, dafür tummeln sich jetzt hier die Lokals im Vergnügungspark, der von einem chinesischen Investor errichtet wurde. Waren es früher nur Ausländer auf den klapprigen Draisinen, hat man jetzt recht ordentliche kleine Fuhrwerke auf den Schienen, da passt dann auch eine kambodschanische Großfamilie drauf.

Landschaftlich ist die Strecke auch nicht schlecht, am Fuß eines Hügeks geht es immer ein bisschen hoch und runter und die Khmer haben alle Riesenspaß, so etwas wir vergnügingsparks sind ja sonst im ganzen Land nicht vorhanden.
Wir entrichten auch unsere 5 Dollar Ticketpreis und fahren eine Runde durch die Landschaft und haben unseren Programmpunkt abgehakt und ich werde den Bamboo Train wohl aus meinem Programm streichen.

Allerdings gibt es in der Nähe einen schönen See mit getränkeständen. Hier lässt es sich angenehm im Schatten sitzen und die Umgebung genießen, das wird dann auch der wirklich schöne teil des Tages, bevor wir zum nächsten Geheimtipp aufbrechen, der Fledermaus Höhle.

Eigentlich sind die nicht asphaltierten Wege in Kambodscha gut zu befahren, das gilt aber nicht, wenn dann im zwei Minutentakt ein Baufahrzeug entlang bläst. Wegen des Staubes hat man dann sogar die Straße gesprengt, aber das ist etwas zu feucht geraten, so dass die Piste sich in eine klibbrige Schlammpiste verwandelt hat. Da wird es sich lohnen heute Abend im Hotel das Fahrrad wieder einmal zu waschen.

Als wir die Fledermaus Höhle erreichen, möchte ich gleich weiterfahren. Es sit kurz vor Sonnenuntergang und auf der Straße unter der Höhle gruppieren sich schon zwei bis dreihundert Menschen. Stühle werden gebracht und Getränke verkauft. Das Publikum ist zu einem Drittel langnasig, zu einem Drittel chinesisch und zu einem Drittel einheimisch.

Pünktlich mit dem Sonnenuntergang verlassen die possierlichen Tierchen ihre Höhle, zuerst nur ein paar wenige, dann ein dünner Strom und dann ein dicker Schwarm, der ein halbe Stunde lang nicht abreist. Es sit schon beeindruckend, wie wirklich wohl hunderttausende von Fledermäusen hier die Höhle zur Futtersuche verlassen.

Obwohl das Spektakel recht spektakulär ist, verlassen nach 5 Minuten zumeist die Chinesen schon wieder den Platz. Wir so nach einer halben Sztunde, als der Schwarm wieder dünner wird und es auch schon fast dunkel ist.

Zurück in der Stadt haben wir dann ein leckeres Abendmahl auf dem Nachtmarkt am Fluss und bei Rückkehr ins Hotel bekommen die Fahrräder dann noch eine Dusche und wir spülen Staub und Schlamm von unseren treuen fahrenden Untersätzen.

22. Tag: Sonntag der 20. Januar 2019

23. Januar 2019, 07:55 Uhr

bilder  dazu gibt es, wenn es der sevrever wieder machen will

Bootsabenteuer mit kleinem Bootsführerschein

20 Kilometer zum Boot und nach Siem Reap, dazwischen sieben Stunden Abenteuer auf dem Boot bei Sonne und 32 Grad

Von Battambang nach Siem Reap gibt es eine Bootsverbindung. Zuerst geht es einen kleinen Fluss entlang, der wird immer größer und zum Schluss geht es noch einmal eine Stunde über den Tonle Sap See. Für die 110 Kilometer braucht das Boot gute sieben Stunden.

Da wir diesmal eine größere Gruppe sind, hat es sich gelohnt, ein Privatboot zu nehmen, das war dann sogar noch preiswerter, als die Einzeltickets. Und unser Glück. Denn es ist Trockenzeit und so ist gerade am Anfang in der Gegend um Battambang nicht viel Wasser im Fluss. Das offizielle Boot ist auch schon recht voll und wir hätten da wohl auch Probleme bekommen, unsere sieben Räder sicher zu verstauen.

Gegen hab acht sind wir am Boot und laden auf, es dauer ein wenig die Räder ordentlich zu verladen und der „Käptn“ ist ein wenig ungeduldig. Dann aber geht es los und den kleinen Fluss hinunter. Am Anfang kommt das Boot noch gut voran, aber dann wird es zum Abenteuer, denn das Flüsschen mäandert in recht engen Windungen durch die karge Landschaft und das Wasser ist oft gerade mal knietief.

In einer Windung steht dann auch das offizielle Schiff und kommt nicht mehr so recht vorwärts, da muss wohl etwas verladen und ein paar Gäste auf kleinere Boote umverteilt werden. Auch unser Boot hat in den Kurven Probleme und glibbert machmal nur noch durch den Schlick, als dass es schwimmt. Früher gab es immer zwei Leute auf dem Boot, einer am Motor und einer an der Stakstange, der guckt, wo es lang geht.

Da der Käptn hinten zunehmend mehr Probleme hat, greife ich mir die Stakstange und schiebe in den Kurven den Bug in die richtige Richtung. Das ist auf die Dauer recht anstrengend. Und auch Reinhard und Wolfgan müssen einmal aussteigen und den Kahn hinten wieder aus dem Modder ziehen. Eins gute Stunde komme wir so recht langsam und angesterengt voran, aber es ist auch spannend, weil man nicht weiß, ob man in der nächsten Kurve nicht bis zur Regenzeit stecken bleibt.

Irgendwann wir es dann besser, der Fluss hat mehr Wasser und wir tiefer und man kann die Fahrt an den Hütten und Stelzen und Wohnbooten ordentlich genießen. Überall wird mit Netzen gefischt oder es stehen Reusen im Wasser, man fragt sich wie die Fische hier überhaupt noch eine Überlebenschance haben. Un sie springen sogar von alleine ins Boot und an Heinos Kopf. Reinhard widersteht der kurzen Versuchung nach einem Bismarckhering und das Fischlein landet wieder im Wasser. Leider erscheint dann keine Fee und offeriert ihm drei Wünsche.

Während im flachen Wasser die Fischer die Netze noch mit der Hand geworfen haben, dominieren nun riesige Senknetze, die an akrobatischen Bambuskonstruktionen aufgehängt sind. Ab und an sehen wir auch, wie ein Netz aus dem Wasser gehoben wird und dass ich dann doch einig Fische in Falle haben locken lassen.

Ebenso verändern sich die Dörfer, die nun fast zu kleinen schwimmenden Städren werden. Jeder Kilometer ist hier eine Augenweise, für mich ist dieser Bootstrip, obwohl ich ihn nun schon das sechste Mal mache immer wieder faszinierend. Aber diesmal mit dem extrem flachen Wasser, war es besonders spannend. Ich denke, nach diesem Abenteuer haben wir uns den kleinen Bootsführerschein verdient und könnten uns hier als Flachwasserbinnenschiffer bewerben. Allerdings lässt sich hier weder mit Mindestlohn noch mit Hartz IV Aufstockung rechnen.

Gegen 14 Uhrt laufen wir im hafen von Siem Reap ein, schon vorher wurde die Dichte an touristischen Booten immense und hauptsächlich werden hier Chinesen in das erste Schwimmende Dorf transportiert.

Vom Bootsanleger dann sind es noch einmal 10 Kilometer bis zum Hotel in Siem Reap. Das liegt nicht ganz im Trubelzentrum der Stadt, aber ein gutes Restaurant ist gleich in der Nähe.