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	<title>tomtomtofu - tomtomtravel &#187; Shwedagon Pagode</title>
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		<title>3. Tag: Montag, der 12. November 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 15:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[2012 Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Shwedagon Pagode]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch die Hauptstadt Rundtour durch Yangon, am Morgen mit der Fähre auf die andere Seite und mit Trikshaws durch die Vororte, dann auf den Fischmarkt und zum Großen Schlafenden Buddha, dann zum Sonnenuntergang in der Shwedagonpagode und zum burmesischen Abendessen in ein tolles Lokal, dazwischen noch mit Siggi zum Zahnarzt Die Kritiker werden gleich wieder [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch die Hauptstadt</strong></p>
<p><em>Rundtour durch Yangon, am Morgen mit der Fähre auf die andere Seite und mit Trikshaws durch die Vororte, dann auf den Fischmarkt und zum Großen Schlafenden Buddha, dann zum Sonnenuntergang in der Shwedagonpagode und zum burmesischen Abendessen in ein tolles Lokal, dazwischen noch mit Siggi zum Zahnarzt</em></p>
<p>Die Kritiker werden gleich wieder anmerken, dass Yangon nicht die Hauptstadt des Landes Myanmar ist, sondern dies 2005 nach Naypyidaw verlegt wurde, welches sich 320 Kilometer weiter nördlich befindet. Die Burmesen sehen jedoch Yangon immer noch als ihre Hauptstadt und ich bin gespannt, welche Stadt Präsident Obama besichtigen wird, wenn er in zwei Wochen hier aufschlägt. Die Burmesen sind aus dem Häuschen, dass Obama noch in der Wahlnacht angekündigt hat, nach Burma zu reisen.</p>
<p>Nach dem Frühstück schlendern wir zum Yangon Fluss. Dort befindet sich die Fähre, mit der man auf die andere Seite des Flusses kommt. Auf dem Platz vor dem Hafengebäude gibt es wieder jede Menge von Händlern an kleinen Ständen: Obst, Tee, Snacks und Betel. Um die Tickets für die 15minütige Überfahrt zu bekommen müssen alle Ausländer den Pass vorlegen und werden einzeln registriert, dann dürfen wir unseren Dollar entrichten und auf die Fähre.</p>
<p></p>
<p>Hier ist man nun mit allen Schichten und Ständen der Burmesen gut gemischt. Die Fähre ist riesig und mit vielleicht 300 Leuten etwa nur zur Hälfte gefüllt. Auch hier wieder zwischen Menschen, Mönchen, Kindern, Müttern, Nonnen, Indern, Radfahrern und Omas wieder Händler, die kleine Snacks und Getränke anbieten.</p>
<p>Unterwegs erfahren wir von anderen Reisenden, dass es in Mandalay ein schweres Erdbeben gegeben habe. Da das Internet im Hotel faktisch nicht funktioniert und auch die Fernsehsender burmesisch sind, haben wir davon nichts mitbekommen und es wird wahrscheinlich auch unsere Tour nicht beeinflussen, obwohl wir in etwas mehr als einen Woche auch Mandalay besuchen.</p>
<p>Auf der anderen Seite befindet sich die kleine Vorstadt Sela, wir verteilen uns auf 6 Trickshaws und lassen uns kutschieren. Erst geht es auf einen kleinen Markt und dann zu einer Klosterschule. Hier werden vor allem obdachlose Kinder unterrichtet. Der Unterricht findet in gut durchlüfteten Räumen statt und die Gruppenstärke der Klassen war auch nicht über 20 Schüler, also recht ordentliche Bedingungen.</p>
<p></p>
<p>Gegen Mittag bringen uns die Trickshaws wieder zur Fähre und auf der anderen Seite gibt es ein paar Lokale mit leckerem burmesischem Curry und Reis. Dann steigt die Gruppe mit Aung, unserem burmesischen Führer in den Bus und ich mit Siggi ins Taxi. Siggi ist schon mit Zahnschmerzen angekommen und die haben sich auch gestern nicht gelegt. Der Zahnarzt befindet sich im indischen Viertel, spricht lausig Englisch, aber ein wenig Chinesisch. Die Praxis liegt im Erdgeschoss und ist einfach und sauber ausgestattet, 70er Jahre Standard.</p>
<p>Da an Siggis Zahn nicht viel zu sehen ist, kommt der Zahnarzt ohne Bohrer aus und kann auch nicht viel machen. Siggi bekommt eine Spülung und soll damit spülen. Geht die Entzündung nicht weg, dann muss in drei tagen geröntgt werden. Ich denke, viel anders wäre der Zahnarztbesuch in Deutschland auch nicht abgelaufen. (Siggi hat Glück und zwei Tage später hat er keine Beschwerden mehr!)</p>
<p>Mit dem Taxi versuchen wir dann die Gruppe wieder zu finden und das gelingt uns schon auf dem Fischmarkt. Hier werden die Fischerboote entladen, die Fische auf Eis gelegt und an die Großhändler verteilt. Jetzt am Nachmittag ist nicht mehr so viel Betrieb, aber wir finden noch ein Boot, das gerade entladen wird. Auf der anderen Seite werden riesige Eisblöcke entladen und beladen und geschreddert, zum Auffüllen der Kisten mit den Fischen.</p>
<p>Neben den zahlreichen Stupa in der Stadt gibt es auch einige schöne Buddhas. Einer der schönsten ist ein großer Schlafender Buddha mit über 80 Metern Länge. Eigentlich stand der Buddha einmal im Freien, wurde aber durch ein Erdbeben zerstört und erst 1966 in einer Halle wieder errichtet und ist recht beeindruckend anzusehen.</p>
<p></p>
<p>Höhepunkt des Tages ist dann die Shwedagon Pagode, über die ich ja schon ausführlich berichtet hatte. Heute ist natürlich nicht ganz so viel Betrieb, als wir gegen 17 Uhr dort ankommen, aber mit dem Sinken der Sonne wird es langsam voller. Glänzend hebt sich der 96 Meter hohe vergoldete Stupa vom Abendhimmel ab. Mehr als 60 Tonnen Gold sind hier verarbeitet worden und ich hatte es einmal ausgerechnet, im Wert von 25 Milliarden Euro.</p>
<p>Im 16 Jahrhundert hatte man angefangen mit der Vergoldung wichtiger Stupa, die damalige Königin hatte ihr eigenes Körpergewicht in Gold eingebracht, gerade einmal 44kg. Schlank sein lohnt sich eben auch als Königin. Dazu kommen dann noch die Diamanten und Edelsteine in den Krone und den Schirmen oben am Stupa. Als ein frisches Lüftchen aufkommt, beginnen die Glöckchen an den Schirmen zu läuten und die Edelsteine funkeln in der abendlichen Beleuchtung. Meine Gruppe ist begeistert vom Nationalheiligtum der Burmesen und wir verbringen fast drei Stunden hier auf dem heiligen Marmor und genießen die grandiose Sicht und die vielen freundlichen, bunten abendlichen Pilger. Simone stiftet noch ein paar Kerzen für den Buddha und verbindet diese mit dem Wusch nach Plattfuß- und Durchfallfreiheit. Mögen unsere Wünsche erhöht werden.</p>
<p>Der Wind hat dicke Regenwolken zusammengetrieben, doch wir sind inzwischen im Restaurant angekommen. Aung und ich treffen eine reichliche Auswahl burmesischer Currys. Alles, ob Huhn, Gemüse oder Fisch ist sehr lecker. besonders gut kommt das Rindfleischcurry an. Burmesische Currys sind fast nie scharf, aber trotzdem schmackhaft, dazu gibt es meist eine säuerliche Gemüsesuppe und Reis und wir genehmigen uns dazu das kräftige Myanmar Bier, die Firma wird zwar inzwischen von Tiger gemanagt, aber das Lagerbier hat seinen eigenen Geschmack behalten. Die Flaschengröße von 0,640 Litern und die 5% Alkohol machen das Bier dazu noch extrem verbraucherfreundlich, eine Flasche und man hat bei den hohen Temperaturen die notwendige Bettschwere erreicht. Zum Interneten komme ich wieder nicht, denn es gibt zwar ein Netz im Hotel, aber bei der rasanten Geschwindigkeit von 11 kb/s kann ich nicht einmal eine Verbindung zu meinem Mailserver herstellen.</p>
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		<title>Des Buddhas 8 Goldene Haare</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 02:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[2012 Myanmar]]></category>
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		<description><![CDATA[Besuch in der Shwedagon Pagode Myanmars Hauptstadt Yangon, Eintauchen in die Menge der Pilger Fast jedes Land in der Welt hat seine Wahrzeichen und Symbole, die in unseren Köpfen zu einer Einheit zusammen wachsen. Wenn irgendwo das Wort China auftaucht, da kommt sofort der Gedanke an die Große Mauer und wer hat bei einem Gedanken [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Besuch in der Shwedagon Pagode Myanmars Hauptstadt Yangon, Eintauchen in die Menge der Pilger</em></p>
<p>Fast jedes Land in der Welt hat seine Wahrzeichen und Symbole, die in unseren Köpfen zu einer Einheit zusammen wachsen. Wenn irgendwo das Wort China auftaucht, da kommt sofort der Gedanke an die Große Mauer und wer hat bei einem Gedanken an Paris nicht sofort den Eiffelturm als Bild vor sich. Und genau diese Bedeutung hat die Shwedagon Pagode für Burma oder Myanmar.</p>
<p></p>
<p>Auch für jeden Burmesen ist es ein Traum, mindestens einmal im Leben ehrerbietig das Haupt vor der Pagode gesenkt zu haben. Und es ist wirklich eine Sehenswürdigkeit, die es wert ist, von weit her zu kommen und den vergoldeten Bau im Zentrum der burmesischen Hauptstadt zu besuchen&#8230;.</p>
<p><span id="more-3216"></span></p>
<p>&#8230;&#8230;..Doch auch heute wieder der Reihe nach. Inzwischen bin ich auch schon zum fünften Mal im Land und die Faszination hat nicht nachgelassen, im Gegenteil. Seit meinem ersten Besuch, ich glaube das war 2004, hat sich viel verändert und doch nicht so viel geändert. Das Lächeln der Menschen, die tollen Thanaka Gesichter, die Entschleunigung des Alltages ist geblieben.</p>
<p>In zwischen hat aber auch die moderne Welt begonnen von Myanmar Besitz zu ergreifen, vor allem in der Hauptstadt ist es „In“, ein Handy oder besser ein Smartphone zu haben. Das ist inzwischen für viele Leute erschwinglich geworden, ebenso sind die Restriktionen für den Besitz eines Autos gelockert worden und so bestimmen große, dicke Geländewagen immer mehr das Straßenbild. Geändert hat sich vor allem das Leben für die Mittelschicht, die jetzt investieren und größere Gewinne einfahren kann. Für den Jungen, der für 50 € im Monat 30 Tage ohne Pause von früh bis spät im Teehaus arbeitet hat sich nichts verändert, ebenso für die Marktfrauen, die Trikshawfahrer, den Bauern auf dem Feld, den Transportarbeiter im Hafen. Das sind diejenigen, die am wenigsten vom Wandel profitieren, aber in der westlichen Presse niemals eine Stimme haben.</p>
<p></p>
<p>Die Versorgung mit Elektroenergie hat sich verbessert, die täglichen Stromausfälle gibt es immer noch, aber die sind in der Regel nach 5 Minuten schon wieder vorbei. Mit der neuen Regierung und sanften Öffnungspolitik des Landes hat sich das Land etwas aus den Negativschlagzeilen katapultiert.</p>
<p>Geblieben ist die leidige Debatte, wwie das Land nun korrekt heißt: Burma oder Myanmar. Politisch unanfechtbar ist Myanmar, doch Burma, auch wenn das land von den britischen Kolonialherren so benannt wurde ist meines Erachten auch nicht verkehrt, handelt es sich dabei lediglich um eine Aussprachevariante, wenn man phonetisch das „M“ in Richtung „B“ verwurschtelt, dann sind beide Varianten nicht so weit von einander entfernt. Deshalb verwende ich auch Beides gleichberechtigt in meinen Texten, ohne eine differenzierte inhaltliche oder politische Wertung; außerdem ist die Adjektivbildung zu „burmesisch“ doch die angenehmere.</p>
<p>Eigentlich wollte ich mit dem diesjährigen Besuch der Shwedagon noch warten, bis meine Reisgruppe hier eintrudelt, aber wegen des Vollmondes gab es auch um die Pagode eine Art Festival und es kommen natürlich Unmengen mehr Besucher als an normalen Tagen.</p>
<p>Uns so war es dann auch, die Zufahrt von der Ostseite hat sich in eine Lange Reihe mit Verkaufsständen für Klamotten und Kitsch, sowie in eine lange Meile mit Essständen und Teebuden verwandelt. Und es sind wirklich Unmengen von Leuten hier, drängeln ist gar nicht mehr möglich, man kann und muss sich einfach nur vom Strom der bunten Masse treiben lassen. Mönche und Nonnen fallen sofort durch ihre rote bzw. rosa Kleidung auf. Ich bewundere vor allem die Frauen mit ihren tollen Laungys und bin ein bisschen traurig, das ich heute nicht auch in meinen Chin-Stil Laungy geschlüpft bin, aber der Wickelrock ist auf dem Fahrrad doch rech unpraktisch. Die wenigen burmesischen Radler haben das Problem elegant gelöst, sie radeln vorwiegend auf Damenrädern mit niedrigem Durchstieg.</p>
<p>Auf halber Strecke zur Pagode löse ich mich noch einmal aus dem Strom der Masse und trinke einen Kaffee und lasse die lachenden Familien an mir vorüberziehen.</p>
<p>Genug Zeit habe ich mitgebracht und so geht es nach einer halben Stunde weiter. Am Fuß der Pagode müssen sich alle ihrer Schuhe entledigen. Kinder verteilen Plastikbeutel für die Sandalen, Fragen aber nach einer kleinen Spende. Mein kleiner Plastikbeutelverteiler-Junge hat an den Füßen nur einen einzigen Latsch und der ist auch noch 6 Nummern zu groß, vielleicht investiert er ja meine Spende. Eintritt in die Pagode zahlen nur Ausländer und der beträgt 5 USD, für ein Land wie Burma recht viel, aber doch angemessen an der Pracht der Anlage. Der Shwedagon ( der Stupa ) liegt auf einem Hügel im herzen von Yangon. Über vier Eingänge kann man den Platz auf dem Hügel erreichen, in dessen Zentrum sich der 98 Meter hohe Stupa befindet. Rundherum gibt es zahlreiche kleinere Stupa und Tempel mit unzähligen Buddhafiguren in allen nur erdenklichen Positionen. In allen vier Ecken befindet sich ein Boddhi-Baum (Ficus religiosa), angeblich alles Ableger des Baumes unter dem der historische Buddha die Erleuchtung erlangt haben will.</p>
<p></p>
<p>Wann immer man die Shwedagon betritt, ist der Anblick berauschend, den der Körper des Stupa ist mit mehreren Tonnen Gold belegt und an den Schirmen auf der Spitzen des Stupa schimmern und funkeln Diamanten, Rubine und andere Edelsteine. Wie Alt der Stupa ist, ist bis heute unbekannt, der Legende nach mehr als 2500 Jahre. Zwei Händler sollen noch zu Lebzeiten des Buddhas 8 Haare des Religionsstifters von einer Indienreise mitgebracht haben, welche in den Körper des Stupas in einem Kästchen mit eingemauert worden sein sollen. Damals sei der Stupa aber nur 10 Meter groß gewesen. Unzählige Male sei der Stupa jedoch verfallen oder von Erdbeben zerstört und immer wieder aufgebaut worden, jedes Mal größer und prächtiger. Historisch belegt ist die Existenz der Shwedagon seit dem frühen 15. Jahrhundert, mit einer Größe von 18 Metern. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Shwedagon dann systamatisch bis auf ihre heutige Höhe von 98 Metern erweitert. Seinen leuchtenden Glanz erhält der Stupa von über 13.000 Goldplatten mit einem Gewicht von mehr als 60 Tonnen Gold, nach meinen stümperhaften Rechenversuchen hat das einen derzeitigen Wert von 33 Milliarden USD !!!!!! Und da ist der 76 karätige Diamant an der Spitze noch nicht eingerechnet.</p>
<p>Auf dem warmen Marmorboden umrunden die Pilger die Pagode, anders als bei den Tibetern ist keine Richtung vorgesehen. Viele Menschen stoppen an den Symboltieren ihres Geburtstages, gerechnet wird in Myanmar nicht nach Monaten oder Jahren, sondern nach den Wochentagen. Und, das besondere ist: die Woche hat 8 Tage, der Mittwoch ist geteilt in Vormittag und Nachmittag. Vor einzelen Buddhafiguren lassen sich manchmal ganze Familien zum Gebet nieder, kleine Kinder toben dazwischen herum, manche versuchen sich auch schon im Falten der Hände. Ich liebe es, hier die Menschen zu beobachten, Freude, Ruhe und Frieden liegt auf den Gesichtern.</p>
<p></p>
<p>Langsam senkt sich die Sonne im Westen und die goldene Farbe des Stupa leuchtet wärmer und intensiver und man mächte jeden Augenblick ein Foto machen. Besonders schön wird es, wenn dann die Scheinwerfer angestellt werden und der Stupa in den dunklen Abendhimmel strahlt. Jetzt noch einmal eine Runde im Gewimmel. Überall werden Kerzen angezündet und es herrscht ein wahrhaftig andächtige Stimmung an der Shwedagon Pagode.</p>
<p>Wieder einmal habe ich drei Stunden für meinen Besuch gebraucht, bevor ich mich wieder nach draußen treiben lasse und ich freue mich, dass ich in der nächsten Woche mit meiner Gruppe noch einmal hier sein werde.</p>
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		<title>24. Tag: Yangon-Goldene Hauptstadt des Goldenen Landes</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 13:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tom]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[2010 Burmastraße]]></category>
		<category><![CDATA[Shwedagon Pagode]]></category>
		<category><![CDATA[Yangon]]></category>

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		<description><![CDATA[Flug nach Yangon, Goldene Tempel und Pagoden Im Morgengrauen geht es heute schon im Bus auf den Flughafen. Der gleicht eher einem Feldflughafen, obwohl jede menge Touristen hier abgefertigt werden müssen. Alles geht per Hand vor sich, dutzende gepäckträger fertigen in einem scheinbar chaotischen Gewirr das Gepäck ab und die Sicherheitskontrollen sind eher Makulatur und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Flug nach Yangon, Goldene Tempel und Pagoden</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Im Morgengrauen geht es heute schon im Bus auf den Flughafen. Der gleicht eher einem Feldflughafen, obwohl jede menge Touristen hier abgefertigt werden müssen. Alles geht per Hand vor sich, dutzende gepäckträger fertigen in einem scheinbar chaotischen Gewirr das Gepäck ab und die Sicherheitskontrollen sind eher Makulatur und natürlich hat der Flug wieder eine gute Stunde Verspätung, aber alles funktioniert und auch das Gepäck kommt auf dem Internationalen Feldflughafen Yangon unversehrt an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Auf dem Weg in die Stadt machen wir Halt an einem Tempel, hier gibt es den größten Marmorbuddha im Lande. 600 Tonnen schwer ist der Koloss und stammt aus einem Steinbruch nördlich von Mandalay. Eigens für den Buddha wurden ein Transportschiff und eine Eisenbahnline gebaut. Leider thront der sitzende Buddha in einem Glashaus um die Temperaturen konstant zu halten, damit keine Spannungen im Gestein entstehen können. Viele Pilger gibt es heute nicht und so ziehen wir nach einer kleinen runde durch den Tempel weitert. Gleich gegenüber werden drei weiße Elefanten gehalten. Weiße Elefanten gelten in südostasiatischen Staaten als Glücksbringer und seit 3000 Jahren versuchen die Könige und Herrscher der Region sich eine Herde zu halten. Die Tiere stehen angekettet in einem großen Pavillon zur Schau und schauen nicht sehr glücklich aus, sind sichtlich nervös und leiden an Bewegungsmangel, aber als Glückssymbol in einem buddhistischen Land steht ihnen eine bessere Reinkarnation bevor.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Auf den belebten Straßen der Hauptstadt sind Unmengen von Autos unterwegs. Neben den bis zu 30 Jahre alten Schrottmühlen sieht man hier auch teure Jeeps und Geländewagen, es gibt also auch hier jede menge Leute, deren Einkommen weit über dem Landesdurchschnitt liegen muss. Ebenso ist es mit den Gebäuden, die meisten sind vom Monsunregen grau gefärbt, nur einige wenige stechen durch Farbe und Modernität heraus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Unser Hotel liegt genau im Zentrum der Stadt unweit der Sule-Pagode in einer belebten Nebenstraße. Etwas hungrig suchen wir uns einen kleinen Stand mit Frühlingsrollen, Samosas und kalten Nudeln und holen uns ein paar kalte Getränke aus dem Laden gegenüber. Interessant ist es dann beim Essen das rege Treiben zu beobachten, die vielen Menschen, die hier geschäftig hin und her laufen. Nach dem Essen bleibt noch eine Stunde Zeit und dann brechen wir auf zum Wahrzeichen der Stadt und vielleicht des gesamten Landes, der Shwedagon Pagode. In diesem über 180 Meter hohen Heiligtum sollen acht Haare Buddhas und andere Religien aus Sri Lanka liegen, deshalb zieht die Stupa und der Tempelbezirk darum auch täglich tausende von Menschen an. Jeder Burmese möchte mindestens einmal im Leben hier gewesen sein und auch die Leute aus der Stadt gehen regelmäßig zu diesem mit mehreren Tonnen Gold geschmückten Bauwerk. An der Spitze der Pagode wurden unzählige Edelsteine, Diamanten und Rubine eingearbeitet und vor der Renovierung der Pagode in den 70 Jahre konnten die Burmesen hierher pilgern und Schmuck stiften, der dann in die Spitze mit eingearbeitet wurde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Rund um den großen Stupa gibt es noch Dutzende von kleinen Tempeln mit vielen Buddhafiguren. Auch die vier Auf-und Abgänge in Teakholz sind reich verziert und aufwändig gestaltet. Die bunten Menschen strömen hier in ihrer Sonntagskleidung zum Stupa, um hier zu beten oder aber auch Freunde zu treffen und eine wenig zu schwatzen. Das ist eine angenehme Eigenheit des Buddhismus, das die Religion trotz ihrer tiefen Verwurzelung in den köpfen und Gedanken der Menschen nicht so ernst genommen wird und die Menschenansammlung hier gleicht eher einem Happening, als einem sonntäglichen Kirchgang.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Besonders toll wird die Stimmung nach dem Sonnenuntergang, wenn die die goldene Stupa angestrahlt wird. Beeindruckt ziehen wir hier mehrere Runden, schwatzen ein wenig mit ein paar Mönchen, die regelmäßig herkommen, um mit den Touristen ihr Englisch zu trainieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Nach dem vielen Lichtern im Tempel geht es wieder zurück in die spärlich beleuchtete Stadt und wir beschließen den Abend in einem indischen Restaurant mit leckerem Lammcurry und reis, die vielen indisch stämmigen Boys, die hier bedienen flitzen eifrig durch den Saal und sorgen dafür, dass die Teller nicht leer sind. Für einen Preis kann man hier essen bis man satt ist, Bedingung ist aber, dass man Nichts in die Küche zurück gehen lässt. Den Abschluss des Abends bilden dann leckere süße Kuchen und Myanmar Kaffee. Ein gelungener Tag und fast schon der Abschluss unserer Tour.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
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