31. Tag: Mittwoch, der 29. August 2012

Mittwoch, den 29. August 2012

Formel I an der Grenze

Grenzübertritt von Zamin Ud in der Mongolei nach Erlian ich China, vielleicht 2 km auf dem Rad, Spaziergang in dem Städtchen

Im letzten Jahr war der Grenzübertritt ein Abenteuer der besonderen Art gewesen. Da man die Grenze nicht zu Fußn oder per Rad überqueren darf, muss man ein Fahrzeug anmieten, welches eine Lizens für den Grenzbetrieb besitzt. Das sind einmal vollgestopfte Busse, in die man kein Fahrrad hinein bekommt und zum anderen im Grenzort zugelassene Jeeps russischer oder auch japanischer Bauart. Einen tieferen Sinn besitzt die Regel nur, wenn man sie als eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrachtet. Die Folge ist, dass die Plätze in den Jeeps einzeln verkauft werden und wegen der großen Zahl an Grenzgängern pro Tag ein großer Andrang entdsteht und jeder Jeepfahrer will natürlich effizent arbeiten und so schnell wie möglich durchkommen.

Im letzten Jahr hatten wir daher ein absolutes Verkehrs und Drängelchaos wahrnehmen können, mit Jeeps, dicht an dich gedrängt, die gnadenlos um die nächste Lücke und die nächsten 10 cm vorwärts kämpften.

Aufgrund dieser Erfahrung brachen wir heute gleich um 6.30 Uhr auf, luden die Räder auf den Jeep und erwarteten nun, in Richtung Grenze zu fahren. Doch es ging erst einmal in die falsche Richtung, auf eine Art verdreckten Parkplatz, wo sich unser Jeep neben drei anderen aufstellte. In der nächsten halben Stunde erschienen dann immer mehr Jeeps und stellten sich in einer Reihe nebeneinander auf. Genau um 7.20 Uhr rief dann die zum Jeep gehörende Beifahrerin ein Kommando an den Fahrer, der knallte den Gang rein un gab Vollgas, ebenso ging es beoi den anderen Fahrzeugen. Das erste Nadelöhr, den Eingang zum Parkplatz passierten wir noch in der Poolposition, dann auf der Straße in Richtung des ersten Grenzpostens verloren wir ein paar Positionen gegen die japanischen Jeeps, die natürlicvh schneller waren. Dann ging es rechts in die Prärie, dort stand irgendwo ein Grenzsoldat mit ein paar Zetteln in der Hand. Über die Piste jagend, ohne auf teure Stoßdämpfer Rücksicht nehmen zu müssen, kämpfte sich der UAS-Jeep wieder etwas nach vorne, während der Fahrt ergatterte der Fahrer einen Zettel aus der Hand des Postens und wieder ging es auf die Straße zurück…..nur noch 800 Meter bis zum Tor und vor uns nur wenige Fahrzeuge. Dann kommt die Einfahrt in die Boxengasse, wo überholen nicht mehr möglich ist und die Fahrzeuge kommen zum Stehen. Dicht wird zusammen gerückt, die Fahrzeuge stehen Stoßstange an Stoßstange, ohne einen Millimeter Platz dazwischen. Unser Jeep läuft auf Platz 11 von vielleicht 45 Fahrzeugen im Pulk ein, kein schlechtes Resultat. Und den richtigen Stress, der sich hier in ein paar Stunden abspielt, den haben wir gut umgangen.

Alles andere läuft dann im Vergleich zum letzten Jahr zivilisiert ab, es werden immer mal wieder drei oder vier Fahrzeuge durchgewunken. Zwischendrin üben sich die Fahrer im Ringkampf, auch hier ist unser Fahrer nicht übel und drückt nach einigen Minuten seinen Gegner in den Sand. Danach klopfen sich alle den Staub aus der Jeans und klopfen sich freundschaftlich auf die Schulter. Dann kommt die mongolische Grenze, wir tragen das Gepäck durch Gebäude und werden ohne Probleme ausgestempelt, dann geht es auf die chinesische Seite und wir werden genauso ohne Probleme wieder eingestempelt und haben es damit nach China geschafft!

In Erlian werden wir dann aus dem Jeep geworfen und treffen nach einer halben Stunde auch auf unseren neuen Fahrer, Herrn Zhang und dann geht es erst einmal ins Hotel. Doch dort wollen wir nicht lange verweilen und uns natürlich erst einmal im „neuen“ Land umsehen und staunen.

Kommt man nämlich über die Grenze, dann erwartet einen der Kulturschock. Saubere Straßen, moderne Gebäude, Grünanlagen, ein paar Bäume und keine Löcher auf den Straßen und Gehwegen. Wir wandeln in der Gluthitze durchs Städtchen und staunen und der Rest des Tages ist Schlemmen. Zuerst finden wir ein Cafe mit gutem Kaffee, dann essen wir unser erstes chinesisches mahl zu Mittag: Tofu mit hundertjährigen Eiern, sauer-scharfe Kartoffeln, chinesische Klopfgurke und frittierte Bohnen. Alles mehr als lecker und ich fühle mich fast wie zu Hause.

Während Martina und Wolfgang dann noch weiter durchs Städtchen spazieren, schreibe ich meine Berichte und dann treffen wir uns wieder zum Abendessen, welches wieder genauso lecker ist, die Pfunde, die wir in Russland und der Mongolei verloren haben, werden hier wohl recht bald wiederkommen.

30. Tag: Dienstag, der 28. August 2012

Mittwoch, den 29. August 2012

Bis zur letzten Grenze

38 Kilometer von unserem Camp nach Zamin Du bis zur mongolisch-chinesischen Grenze, alles sandige Piste, 111 Höhenmeter bei sehr sonnigen 32 Grad

Um halb sechs war ich noch einmal vor dem Zelt, um „nach den Pferden zu sehen“, wie es der mongolische Nomade ausdrückt. Die Sterne verblassten schon am Himmel und am Horizont erschien ein goldener Streifen, obwohl es noch eine knappe Stunde bis zum Sonnenaufgang ist. Es ist angenehm kühl und eigentlich verspüre ich Lust, mich sofort aufs Rad zu setzen und in den Sonnenaufgang zu radeln. Doch bis zum Frühstück dauert es noch eine Weile und aus dem Bus, wo es sich der Fahrer bequem gemacht hat, ertönen die Geräusche eines gesunden Schlafes.

Um 8 Uhr als wir dann aufbrechen ist es immer noch angenehm und so stört die üble, versandete Piste nicht zu arg. Auch haben wir einen leichten Wind der immer mal wieder dreht und angenehm erfrischt. Heute haben wir nur noch tiefste Wiese, stellenweise gibt es kaum noch trockenes Gesträuch, von Mensch und Tier ist weit und breit nichts zu sehen. Davon ausgenommen sind dicke, gefährlich anmutende Grillen und die kleinen Echsen, die flink davonjagen, wenn man ihnen zu Nahe kommt.

Als wir uns dann einen sandigen Hügel hinauf gearbeitet haben, erscheinen am Horizont die ersten Umrisse von Gebäuden der Grenzstadt und ein großer Windpark, der sich wohl schon auf der chinesischen Seite befindet. Inzwischen ist es richtig heiß geworden und auch wenn das Ziel schon in Sicht ist, sind immer noch 18 Kilometer zu radeln und diese haben es in sich. Kaum noch ein Stück der Piste ist nicht versandet und sobald man den Lenker ein wenig bewegt, schert das Hinterrad aus und man muss absteigen und aus dem Sandloch schieben, denn anfahren ist ebenfalls nicht möglich.

Die LKW Fahrer sind recht rücksichtsvoll und suchen meist die wind abgewandte Seite, um an uns vorbei zu düsen, inzwischen knallt die Sonne richtig heftig und dann ist es sehr unangenehm, wenn man dazu noch einmal komplett eingestaubt wird.

Am frühen Nachmittag erreichen wir dann den Stadtrand oder besser den Rand der Siedlung und suchen uns ein Lokal im Zentrum für unser letztes mongolisches Mittagessen. Der Nachmittag bleibt dann, um die Klamotten und den Körper zu entstauben, auf der anderen Seite der Grenze geht es zwar weiter durch die Wüste, aber wir rechnen mit chinesischem „Flüsterasphalt“ und nach drei Nächten in der Wüste tut ein wenig Körperpflege gut, damit die Haare wieder kämmbar werden.

Am Abend heißt es dann Abschied nehmen von Mugi, unserer Organisatorin, Köchin und gute Laune Fee von „Mongolei-Reise“. Wir hoffen, dass wir die „Transmongolia“ Tour im nächsten Jahr wieder fahren und beraten sogar noch eine weitere Radtour hier in der Mongolei. Allerdings nicht hier unten im Süden in der Wüste, sondern in den grünen Steppen und Bergen des Nordens bis hin zu alten Hauptstadt des mongolischen Großreiches- Kharakorum.

Auch verabschiedet sich Carola wieder von uns, sie will zurück nach Ulaan Baatar und dort ein Schulprojekt ankurbeln, wir wünschen ihr dabei viel Glück. Unser Abschlussessen gerät viel zu groß, eigentlich hätte nur der dicke Salat gereicht und die Hauptmahlzeit hätten wir auslassen können. Abschließend ziehen wir noch in die Bar, auf ein paar Biere und eine Flasche Wein: Gute fahrt Carola! Tschüß und Danke an Mugi!

29. Tag: Montag, der 27. August 2012

Mittwoch, den 29. August 2012

Sandmeer und „Nichtvielmehr“

von Wüstencamp zu Wüstencamp durch die Gobi, 71 km auf der Piste, 316 Höhenmeter bei sonnigen bis zu 35 Grad

Heute geht es den ganzen tag nur auf abwechslungsreicher Piste durch die trockenen Landschaft der Gobi. Zwar fehlt es an schönen Sanddünen, aber im letzten Winter wurde dafür auf den Fahrspuren ein wenig zu viel gestreut, vielleicht. Jedenfalls gibt es immer wieder lange, sandige Stellen, die die Konzentration auf die drei Meter vor dem Fahrrad bündeln, eine falsche Lenkbewegung und man kommt mächtig ins „Schwimmen“. Wo die Piste nicht sandig ist, da findet sich dann häufig „Wellblech“, also jener Holperuntergrund, der durch das Zusammenschieben des Untergrundes durch die Autoreifen entsteht und der jedem Wüstenfahrer ein Horror ist, angeblich muss man mit mehr als 55 km/h drüberblasen, damit man sozusagen über die Bodenwellen fliegt, aber das ist mit den Fahrrädern natürlich nicht zu schaffen und so schüttelt man sich das Gehirn weich. Dann gibt es noch die geplante Fortführung der Straße, aber auch hier gibt es entweder „Wellblech“ oder die Spur ist so grob geschottert, dass es kaum einen Unterschied macht. Auch sieht man keinerlei Arbeiten an der Straße und es hat sich auch seit letztem Jahr nichts bewegt, so dass, falls das Projekt überhaupt weitergeführt wird, mit einer Fertigstellung einer durchgehenden asphaltierten Straße von Ulaan Baatar bis zur chinesischen Grenze nicht vor 2015 zu rechnen ist. So bleiben in diesem Jahr als zwei Stücken Piste auf der Strecke übrig, einmal von Choir nach Sainjand ca. 180 Kilometer und dann noch einmal 175 Kilometer von Sainjand bis zu chinesischen Grenze. Auch gut zu wissen für Tourenradler ist, dass es zwischen Sainjand und der chinesischen Grenze keine Möglichkeit gibt, um Lebensmittel nachzufüllen, Wasser könnte man vielleicht an einer der wenigen Jurten bekommen, aber auch nur in kleinen Mengen und nicht in der besten Qualität.

Mugi zaubert uns wieder einen leckeren Salat zum Mitag und da wir gestern gut vorangekommen sind, können wir heute eine längere Pause in der größten Hitze machen. Die Temperatur ist hier in der Gobi immer schwer zu schätzen. Das Thermometer des Busses zeigt irgendetwas von 39 oder 40 Grad an, wenn der Wind jedoch an der Schattenseite des Busses entlangbläst, möchte ich kaum auf 30 Grad tippen und ähnlich ist es in der Sonne, solange ein Lüftchen aus irgendeiner Richtung pfeift ist es erträglich, wenn dieser wegbleibt, dann scheint man die Luft schneiden zu können. Ich persönlich bin kein Wüstenfan, mir liegen eher die Gebirge und das grüne Hochland, aber Martina zum Beispiel, gefällt es hier sehr gut. Sie würde am liebsten noch ein paar Tage länger hier bleiben, während ich auf die angenehme Kühle in den Bergen des Wutaishan, noch 500 Kilometer weiter südlich freue.

Am Nachmittag sind wir dann bis auf 40 Kilometer an den Grenzort heran und finden ein schönes Plätzchen für unsere letzte Nacht im Zelt. Zwar haben wir heute keine Kamele oder Pferde als Gäste, aber wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang. Auch ist die Eisenbahn weit genug entfernt, so dass wir das Rattern nicht hören können und so genießen wir die Stille und die Sterne, die am Himmel immer heller zu leuchten beginnen.

28. Tag: Sonntag, der 26. August 2012

Mittwoch, den 29. August 2012

Das Ende des schwarzen Bandes

107 Kilometer auf tollem Asphalt und Piste durch die Wüste vom Camp bei Chamrin bis in ein weites Tal, 559 Höhenmeter bei sonnigen 30 Grad und wechselnden Windchen

Das nette Jurtencamp mit den Sonnenblumen bleibt langsam zurück und wir machen einen Schnitt durch die Wüste, um wieder auf die Hauptstraße zu kommen. Die Spur vom letzten Jahr war kaum noch zu finden, dient uns aber als Navigationshilfe. Am meisten fürchte ich, dass wir uns hier beim Querfeldeinfahren ordentlich die Mäntel und Schläuche zerstechen. Aber wir haben Glück und erreichen alsbald bessere Piste und kommen auch der Asphaltstraße immer näher. Die 15 km durch die Landschaft in der morgendlichen Kühle sind sehr abwechslungsreich, mal ist es fast schon steppig, dann kommen trockene Hügel und dann schroffes Vulkangestein. So in der morgendlichen Frische beginne ich die Wüste fast richtig zu mögen. Noch angenehmer wird es ein paar Kilometer weiter, denn wir sind auf der Straße zurück. Verkehr gibt es fast überhaupt nicht und die Asphaltspur, die es im letzten Jahr noch nicht gab hat eine mehr als gute Decke, die Chinesen sind keine schlechten Straßenbauer. Doch nach 80 Kilometern scheint den mongolischen Auftraggebern das Geld ausgegangen zu sein, denn dann ist unvermittelt Schluss mit der schönen schwarzen Asphaltdecke, auf der uns ein leichter Wind von hinten gut die leichten Hügel hoch und runter geschoben hat. Aber die Piste ist meist gar nicht zu schlecht und so kommen wir heute noch ein gutes Stück vorwärts. Als wir eine Hügelkette überqueren, breitet sich vor uns ein weites Tal aus, unten gibt es sogar ein paar Tümpel, um die sich die Pferde, Kamel und Kuhherden streiten. Wir beschließen in dieser schönen Landschaft zu übernachten und finden auch einen ebenen Platz, weit genug von der Straße entfernt. Ganz an den Tümpel wollen wir nicht, denn dort gibt es sicher hinreichend Mücken, die nur auf gut genährte Europäer warten, um sie des Abends zu vernaschen. Während wir unsere Zelte aufbauen beäugt uns mit neugieriger Vorsicht eine Gruppe von Kamelen, als diese sich nach Hause verzogen haben kommen ein paar Pferde gucken, aber kurz vor Sonnenuntergang traben auch dies nach Hause.

Wir haben noch eine 2,5 Liter Flasche mit gekühltem Bier, die wir zu dem leckeren Essen von Mugi genießen. In der Hitze habe ich meine Kühlsocke wieder ausgepackt; das funktioniert wunderbar, meine Trinkflasche steckt in der nassen Socke und je stärker die Sonne ballert, desto kühler wird mein Getränk in der Flasche. So schafft man es an einem heißen tag auch ohne Kühlschrank jederzeit ein erfrischendes Getränk mit einer Temperatur von ca. 18 Grad zu haben, so aller 1,5 Stunden muss man die Socke wieder anfeuchten, und so haben wir es auch am Abend mit dem Bier gemacht. Prost!

27. Tag: Samstag, der 25. August 2012

Mittwoch, den 29. August 2012

Shambala und das Zentrum der Energie

18 Kilometer von Sainjand bis zum Camp, dann Ausflug mit Bus und Rad zum Kloster Chamrin und zum „Energiezentrum“, 44 Höhenmeter bei sonnigen 30 Grad

Heute geht es nur 18 Kilometer aus der Stadt heraus bis in ein sehr schönes Jurtencamp. Die Piste dorthin ist recht sandig und gibt einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage, aber wir sehen dafür im Camp die ersten „richtigen“ Blumen. In der Wüste findet man im Moment noch ein wenig blühenden Knoblauch und ein paar unscheinbare Blüten, aber die Wege im Camp sind mit leuchtenden Sonnenblumen gesäumt.

Wir verschnaufen ein wenig und nach dem Mittag geht es weiter, zum Energiezentrum der Mongolei. das ist kein geheimes atomares oder solares Entewicklungsprogramm, sondern der spirituell wichtigste Punkt im Land. Ein bekannte Mönch und Dichter hat hier in der Wüste vor über hundert Jahren ein Kloster errichtet, um die Kraft dieses Fleckens Erde wissend. In den vorsozialistischen Zeiten gab es hier 500 Mönche, heute lernen und meditieren hier wieder 50 Mönche und ein Nonnenkloster ist im entstehen. Mit Unterstützung einer Bergbaufirma wird hier kräftig gebaut und schwere Maschinen ebenen den Boden für weitere Tempel, ein prachtvoller Stupa wurde gerade eröffnet. Ab und zu kommt ein Fahrzeug mit Pilgern an, die ein wenig Spenden und dafür von einem alten Mönch ins Gebet mit einbezogen werden. Das mittendrin sein Handy klingelt und er ein paar Dinge telefonisch regelt scheint niemanden zu stören, vielleicht war es ja auch die direkte Hotline zu Buddha.

Zwei Kilometer vom Kloster entfernt befindet sich der Shamabala Komplex. Shambala ist eine sagenhafte Stadt im tibetisch-buddhistischen Mythos. Von dort aus soll sich irgendwann der Buddha wieder in diese Welt begeben und den Menschen den Weg zeigen. Verarbeitet wurde die Geschichte literarisch in Hiltons „Verlorenem Horizont“. Im Komplex umgeben 108 kleine Stupas das Energiefeld und wir tanken hier gut auf für die nächsten Tage. Egal ob real oder erfunden, die Anlage wirkt beeindruckend in der kargen und schroffen Landschaft.

Wir sehen uns dann noch ein paar Meditationshöhlen und versteinerte Bäume aus der Gobi an und kehren zurück zum Lager, vom vielen Energietanken trotzdem recht hungrig, erstmalig in der Geschichte unserer Radtour fragen wir einen Nachschlag an Teigtaschen an, den wir auch bekommen.

In der Nacht leuchten die Sterne wieder besonders intensiv, auf dem Weg zur Toilette verweile ich noch eine ganze halbe Stunde und bestaune den Morgenstern, der so hell leuchtet, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe.