Archiv: 2017 Big in Japan

Regen, Regen, Regen

Samstag, den 21. Oktober 2017

15. Oktober: von Matsumotu nach Kofu, 108 Kilometer und 1080 Höhenmeter bei verregneten 11 bis 14 Grad

Mit dem Wetter ist es wie verhext,kühl und regnerisch und am nächsten Tag wieder, die Taifunzeit beginnt sagen die Einheimischen, da ist schlechtes Wetter dann die Norm. Allerdings kommt die Regensaison in diesem jahr gut ein paar Wochen zu zeitig. Das ist mit in den Klimatabellen auch aufgefallen, die ich vor der Tour gewälzt habe, tja, wir haben eben unser Klima nicht nur in Deutschland versaut, sondern global.

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Wenn ich dann also die nächsten Trips hier nach Jaqpan planen werde, dann finden die Ende September bis mitte Oktober statt, dann sollte es eigentlich keine Probleme mit dem Wetter geben. 2020 wird das in Japan auch kein Problem, denn wir werden wesentlich eher hier eintreffen und dann wird noch richtiges Badewetter sein.

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Für heute habe ich mich wieder gut verpackt, die Berge hoch schalte ich dann ein wenig runter, um nicht zu sehr zu schwitzen. Die Anstiege sind zwar lang, aber sehr moderat mit 3 bis 5 % und die Abfahrten sind dann auch nicht so schnell und kühl.

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Der Verkehr heute geht auch in Ordnung, ich folge zwar der Hauptstraße, aber es geht sehr moderat zu und dann komme ich den Ballungsraum um Kofu; dort ist die Straße dann bis zu 8spurig und damit gibt es ebenfalls genug Platz für Radfahrer.

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Auf die Stadt habe ich keine große Lust, also fahre ich noch ein wenig raus, es geht wieder in die Berge hinein durch ein großes Obstanbaugebiet. Vor allem gibt es viel Wein und Äpfel und die ganze region scheint davon zu leben.

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Abend finde ich ein tollen Platz zum Zelten, wieder mit allem Komfort und guter Aussicht und komplett menschenleer.

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Abo Pass im Herbstlaub

Samstag, den 21. Oktober 2017

14. Oktober: von Takayama uüber den Abo Pass nach Matsumoto, 105 km und 1711 Höhenmeter, bei regenfreien 11  bis 16 Grad

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Die Entscheidung, den gestrigen Regentag in Takayama zu verbringen war richtig, denn heute soll es trocken bleiben. Es ist nicht so, dass ich bei Regen kneife, aber heute steht ein Pass auf dem Programm und voll verpackt den Pass hinauffahren ist dann auch nicht das Problem, aber man kommt halt gut verschwitzt oben an und muss bei Regen und 11 Grad dann in die Abfahrt und das ist unangenehm.

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Es sit auch recht frisch geworden hier in Japan, heute morgen waren es nur 10 Grad, als ich den ersten Hügel hinauffahre und viel wärmer wird es auch nicht werden.

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Die Berglandschaft soll spektakulär sein, aber wegen der Wolken, die immer noch recht tief hängen ist nicht so viel zu sehen.

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Erst weiter oben dann öffnet sich die Wolkendecke ein wenig und ich bekomme ein wenig Sicht in die herbstlich bunten Täler und den kleinen Ort Hirayu. Dort geht es noch einmal hinunter. Auch ein hübscher Ort, der vor allem von seinen heißen Quellen lebt.

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Es gibt jede Menge Hotels, ein paar schöne alte Häuser und die Quellen sind hier so heiß, dass die Leute für die Touristen Eier im Thermalwasser kochen, was natürlich für den geschmack völlig egal ist, aber man kann dann ein so gekochtes Ei eben für 300 Yen verkaufen, das sind so 2,50 €.

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Hier zweigt jetzt auch die Atraße über den Pass ab, Alternative ist der Autobahntunnel, aber der ist für Radfahrer sowieso gesperrt. Endlich mal wieder eine Strecke mit fast keinem Verkehr. Langsam schraubt sich die Straße dann auf 1700 Meter hoch, die Steigung ist in Ordnung, meist so 6 bis 8%. Oben dann eine tolle Aussicht und man begreift, warum die Landschaft hier die Japanischen Alpen genannt wird. Ich bin hier fast alleine, es kommt ab und an ein Motorradfahrer vorbei und nur ganz selten ein Auto, dafür gibt es Schilder, die vor wilden Bären warnen, wusst gar nicht, dass es so etwas in Japan gibt und habe auch keinen zu Gesicht bekommen, was vielleicht auch ganz gut so ist.

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Runter geht es dann in vielen Serpentinen und irgenwann kommt auch die Hauptstraße wieder dazu, dann wird es richtig unangenehm mit dem straffen Verkehr, besonders in den vielen Tunneln, obwohl es landschaftlich spektakulär bleibt.

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Mehrere Stauseen prägen die Landschaft dann in Richtung Matsumoto und leider ist die Fernsicht wieder weg, als ich in die Stadt kommen. Wie üblich gibt es eine Burg in der Stadt, die hier ist in einer Gartenanlage mit schönem See gelegen. DSC_5400.JPG

An einem tempel habe ich Glück, hier hat gerade eine traditionelle Hochzeit stattgefunden, tolles Brautkleid trägt die junge Ehefrau.

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Ich fahre noch aus der Stadt heraus und versuche den auf der karte verzeichnete Campingplatz zu finden, es ist ein wenig knifflig, aber ich habe Glück, eine tolle Anlage mit beheizter Toilette und natürlich wieder einmal absolut niemand dort, also gehört mir die Anlage ganz alleine, inklusive der tollen Aussicht über die abendliche Stadt.

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Takayama

Freitag, den 20. Oktober 2017

13. August: Ruhetag in Takayama, Stadtspaziergang, Regen und Wolken bei 16 bis 22 Grad

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Das Wetter am Morgen ist deprimierend, also gehe ich es ruhig an, suche mir einen Supermarkt und kaufe Lebensmittel. Das Hostel hat ein Küche und so kann ich mir eine schöne Gemüsepfanne mit Kartoffel, Kürbis, Karotte zusammenzaubern……….

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In die (japanischen) Alpen……

Freitag, den 20. Oktober 2017

12. Oktober: von Kawabe nach Takayama, 113 Kilometer und 1018 Höhenmeter bei Wolken und später Regen von 14 bis 22 Grad

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Der tag war nicht sonderlich ereignisreich. Hätte fotogener sein können, aber wenn das Wetter nicht mitspieklt und es immer schön wolkig and der Grenze zum Nieselregen ist, da kann man nix machen.

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Ab und an gelingt es mir der Hauptstraße auszuweichen und die Nebenstrecke, meiste auf der anderen Seite des Flusses zu nehmen…………..

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Noch mehr Burgen……diesmal die älteste in ganzen Land!

Freitag, den 20. Oktober 2017

11. Oktober 2017: von Nagahama nach Inoyama und Kawabe, 105 Kilometer und 441 Höhenmeter bei Sonne und 18 bis 24 Grad

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Leider ist es heute nicht mehr so gemütlich wie gestern, aber wenn es bergiger wird, dann werden die Straßen nicht nur schmaler, sondern es gibt auch weniger Verbindungen und so wird der verkehr dichter und enger und dass, obwohl nebenan der 6 spurige Highway verläuft, aber der ist zahlungspflichtig.

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Geht man dann von der Hauptstraße weg, hängt man nur noch am GPS, denn die Nebenstraßen sind gewunden und verwirrend, wechseln dann die Straßennummer und münden dann doch wieder auf die Hauptstraße…….

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